Alles dabei! Wer am 18. Juli behauptete, das Wetter auf der Schwäbischen Alb sei unberechenbar, der hatte an diesem Tag absolut recht. 26 gut gelaunte Radlerinnen und Radler machten sich auf eine abwechslungsreiche, rund 60 Kilometer lange Runde, die uns landschaftlich wie wettertechnisch alles abverlangte – von strahlendem Sonnenschein über erfrischenden Regen bis hin zu einer knackigen Hageleinlage.
Von Schluchten und Tälern zur verdienten Rast
Unsere Tour startete im heimischen Wittlingen und führte uns zunächst über das malerische Seeburg und durch die beeindruckende Trailfinger Schlucht hinauf zum Münsinger Bahnhof, wo planmäßig noch weitere Mitstreiter die Gruppe verstärkten.
Gemeinsam ging es in sportlichem Tempo weiter vorbei an Grafeneck, Wasserstetten und Marbach bis nach Gomadingen. Hier bewies die Truppe echtes Timing: Auf dem dortigen Seenachtsfest war der Aufbau zwar noch nicht ganz offiziell abgeschlossen, aber für ein willkommenes, kühles Getränk öffneten sich die Tore für uns genau zur rechten Zeit!
Nach dieser kurzen Erfrischung ging es sportlich weiter. Durch das Lonsinger Tal und über Bleichstetten ging es hinauf zu unserem Hauptziel: der Rohrauer Hütte. Bei einem hervorragenden, deftigen Mittagessen konnten wir die Akkus wieder aufladen und die bisherigen Kilometer Revue passieren lassen.
Wetterkapriolen auf dem Rückweg
Frisch gestärkt machten wir uns an die landschaftlich grandiose Rückrunde vorbei am Rutschenfelsen und über Eppenzill. Doch die Alb wäre nicht die Alb, wenn sie nicht noch eine Überraschung parat gehabt hätte. Über Upfingen, Sirchingen und Rietheim zog ein heftiges Unwetter auf. Regen und Hagel prasselten auf uns nieder und machten das geplante Abschlusseis auf der Rückfahrt leider unmöglich – das Risiko war einfach zu groß.
Es gab einen kurzen Stopp an einer Hütte zwischen Eppenzill und Rietheim, wo wir uns alle untergestellt haben und den Hagel abgewarteten. Dann hieß es: Zähne zusammenbeißen und Fokus auf den Heimweg! Die Gruppe teilte sich in zwei Wege auf, ein Teil fuhr über Schotter den Weg runter direkt nach Bad Urach, der andere Teil bevorzugte die Straße und fuhr über Rietheim dann den Weg über Seeburg und die finale Hartsteige nach Wittlingen. Alle Gruppen kamen wieder gut in Wittlingen an.
Fazit: 60 Kilometer, vier Jahreszeiten an einem Tag, fantastische Kulinarik und eine Truppe, die sich auch von Hagelkörnern die Laune nicht verderben lässt. Danke an alle, die dabei waren – diese Tour bleibt unvergesslich!












